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Fälle und Klauseln: Die Sprache des Ausschlusses in Byzanz

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Fälle und Klauseln: Die Sprache des Ausschlusses in Byzanz

Von Rosemary Morris

Toleranz und Unterdrückung im Mittelalter (2002)

Einleitung: Die Kulturgeschichte des Zorns ist wie die des Humors eine Geschichte, die uns zur Wurzel der Definition des anderen führt. Ein Ergebnis von Wut ist oft die Erklärung, dass das bestimmte Ziel der Wut der Gruppe fremd ist, an die man sich bindet; ob es durch Nationalität, Rasse, Religion oder sexuelle Orientierung definiert wird. Durch das Studium der Sprache des Zorns und der Beleidigung in einem bestimmten historischen Kontext ist es daher möglich, zu einigen Identifikationen von Überzeugungen und Einstellungen zu gelangen, die von Gruppen innerhalb der heutigen Gesellschaft nicht akzeptiert oder toleriert werden dürfen.

Aber tatsächlich eine Beleidigung zu bewahren, ist eine ziemlich schwierige Angelegenheit. Für Beleidigungen wie Witze (die wiederum eine gute Quelle für soziale oder ethnische Identifikation darstellen) ist eine im Wesentlichen mündliche Form. Beleidigungen können natürlich aufgeschrieben werden, aber dies ist immer ein gefährlicherer Zeitvertreib, als sie nur zu schreien. Das Studium schriftlicher Beleidigungen ist in der Tat ein Aspekt eines viel größeren Interessensbereichs für Historiker: der Prozess, durch den und die Umstände, unter denen ursprünglich mündliche Prozesse auf das Schreiben übertragen werden.


Schau das Video: Stil Epochen 03 - Frühchristentum und Byzanz 300-1453 BR 2009 (Juli 2022).


Bemerkungen:

  1. Gorr

    i'm better, maybe i'll keep silent

  2. Reeford

    Ich stimme allem oben Gesagten zu.

  3. Deveon

    Übrigens habe ich vergessen ...

  4. Taburer

    Wo ist deine Logik?



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