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PTSD und Shell Shock

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PTSD oder posttraumatische Belastungsstörung trat in das Bewusstsein der Öffentlichkeit ein, als die American Psychiatric Association das Gesundheitsproblem in den 1980er Jahren in ihr Diagnosehandbuch für psychische Störungen aufnahm. Aber PTSD – früheren Generationen als Granatschock, Soldatenherz, Kampfermüdung oder Kriegsneurose bekannt – hat jahrhundertelange Wurzeln und war in der Antike weithin bekannt.

PTSD-Symptome

Posttraumatische Belastungsstörung ist eine psychische Erkrankung, die auftritt, wenn jemand ein schwer traumatisches Ereignis erlebt oder erlebt. Dies kann Krieg oder Kampf, schwere Unfälle, Naturkatastrophen, Terrorismus oder gewaltsame persönliche Übergriffe wie Vergewaltigungen umfassen.

Menschen mit der Störung können PTSD-Symptome wie häufige Angst, Stress und Angst aufgrund des traumatischen Ereignisses erfahren. Sie können das Ereignis durch Rückblenden oder Albträume noch einmal erleben und haben intensive, beunruhigende Gedanken und Gefühle in Bezug auf das Ereignis. Sie meiden manchmal Menschen, Orte und Situationen, die sie an das Trauma erinnern.

Sie können auch verstärkte Erregungs- und Reaktionssymptome erfahren, wie z. B. ein nervöses Gefühl (erschreckend leicht), Konzentrations- oder Schlafprobleme, leichte Wut oder Irritation und rücksichtsloses oder selbstzerstörerisches Verhalten.

Was ist PTSD?

Es ist nicht ganz bekannt, was die Entstehung von PTSD verursacht, aber es kann mit den Stresshormonen zusammenhängen.

Das heißt, traumatische Ereignisse versetzen den Körper in einen "Kampf-oder-Flucht"-Überlebensmodus, bei dem der Körper Stresshormone (Adrenalin und Noradrenalin) freisetzt, um einen Energieschub bereitzustellen, während einige der anderen Aufgaben des Gehirns pausiert werden, wie z Erinnerungen.

Menschen mit PTSD produzieren weiterhin große Mengen dieser Hormone außerhalb gefährlicher Situationen und ihre Amygdala – der Teil des Gehirns, der mit Angst und Emotionen umgeht – ist aktiver als Menschen ohne PTSD.

Im Laufe der Zeit verändert PTSD das Gehirn, unter anderem dadurch, dass der Teil des Gehirns, der das Gedächtnis verwaltet (der Hippocampus), schrumpft.

PTSD in Epen und Klassikern

Lange vor dem Anbruch der modernen Psychiatrie wurden Menschen und Situationen, die PTSD darstellen, möglicherweise in frühen literarischen Werken aufgezeichnet.

Im Gilgamesch-Epos zum Beispiel, dem frühesten erhaltenen Hauptwerk der Literatur (aus dem Jahr 2100 v. Chr.), wird die Hauptfigur Gilgamesch Zeuge des Todes seines engsten Freundes Enkidu. Gilgamesh wird von dem Trauma von Enkidus Tod gequält und erlebt wiederkehrende und aufdringliche Erinnerungen und Albträume im Zusammenhang mit dem Ereignis.

Später, in einem 440-v.Chr. Bericht über die Schlacht von Marathon beschreibt der griechische Historiker Herodot, wie ein Athener namens Epizelus in der Hitze des Gefechts plötzlich blind wurde, nachdem er seinen Kameraden im Kampf getötet hatte. Diese Blindheit, hervorgerufen durch Angst und nicht durch eine körperliche Wunde, hielt über viele Jahre an.

Andere antike Werke, wie die von Hippokrates, beschreiben Soldaten, die beängstigende Kampfträume erlebten. Und außerhalb der griechisch-lateinischen Klassiker tauchen ähnliche wiederkehrende Albträume auch in der isländischen Literatur auf, wie zum Beispiel Gísli Súrsson Saga.

Im indischen Epos Ramayana, die wahrscheinlich vor etwa 2.500 Jahren komponiert wurde, erlebt der Dämon Marrich PTSD-ähnliche Symptome, einschließlich Übererregung, Wiedererleben von Traumata und Vermeidungsverhalten, nachdem er fast von einem Pfeil getötet worden wäre. Marrich gab auch seine natürliche Pflicht auf, Mönche zu belästigen und wurde ein meditierender Einsiedler.

Nostalgie und Soldatenherz

In den letzten hundert Jahren haben Ärzte einige PTSD-ähnliche Erkrankungen beschrieben, insbesondere bei Soldaten, die Kampferfahrungen gemacht haben.

Ende des 17. Jahrhunderts prägte der Schweizer Arzt Dr. Johannes Hofer den Begriff „Nostalgie“, um Schweizer Soldaten zu beschreiben, die an Verzweiflung und Heimweh sowie an klassischen PTSD-Symptomen wie Schlaflosigkeit und Angstzuständen litten. Etwa zur gleichen Zeit beschrieben deutsche, französische und spanische Ärzte ähnliche Erkrankungen bei ihren Militärpatienten.

1761 schrieb der österreichische Arzt Josef Leopold Auenbrugger in seinem Buch über die Nostalgie traumatisierter Soldaten Inventum Novum. Die Soldaten, so berichtete er, seien unter anderem lustlos und einsam geworden, und Bemühungen hätten wenig helfen können, ihnen aus ihrer Erstarrung zu helfen.

PTSD im Bürgerkrieg

Nostalgie war ein in ganz Europa bekanntes Phänomen und die „Krankheit“ erreichte während des US-Bürgerkriegs (1861-1865) amerikanischen Boden. Tatsächlich wurde Nostalgie zu einer gängigen medizinischen Diagnose, die sich in den Lagern ausbreitete. Einige Militärärzte betrachteten die Krankheit jedoch als Zeichen von Schwäche und als eine, die nur Männer mit „schwachem Willen“ betraf – und öffentliches Spott war manchmal das empfohlene „Heilmittel“ gegen Nostalgie.

Während Nostalgie Veränderungen bei Veteranen aus einer psychologischen Perspektive beschrieb, verfolgten andere Modelle einen physiologischen Ansatz.

Nach dem Bürgerkrieg untersuchte der US-amerikanische Arzt Jacob Mendez Da Costa Veteranen und stellte fest, dass viele von ihnen an bestimmten körperlichen Problemen litten, die nichts mit Wunden zu tun hatten, wie Herzklopfen, Atemnot und anderen kardiovaskulären Symptomen. Es wurde angenommen, dass diese Symptome von einer Überstimulation des Nervensystems des Herzens herrühren, und der Zustand wurde als "Soldatenherz", "reizbares Herz" oder "Da Costa-Syndrom" bekannt.

Interessanterweise waren PTSD-ähnliche Symptome im 19. Jahrhundert nicht auf Soldaten beschränkt. Während der industriellen Revolution wurden Bahnreisen häufiger – ebenso wie Eisenbahnunfälle.

Überlebende dieser Unfälle zeigten verschiedene psychische Symptome (zum Beispiel Angst und Schlaflosigkeit), die zusammenfassend als „Eisenbahnwirbelsäule“ und „Eisenbahnhirn“ bekannt wurden, weil Autopsien darauf hindeuteten, dass Eisenbahnunfälle mikroskopisch kleine Läsionen des zentralen Nervensystems verursachten.

Neurose

Die posttraumatische Belastungsstörung war während des Ersten Weltkriegs ein großes militärisches Problem, obwohl sie damals als „Schussschock“ bekannt war.

Der Begriff selbst erschien erstmals in der medizinischen Fachzeitschrift Die Lanzette im Februar 1915, etwa sechs Monate nach Beginn des „Großen Krieges“. Kapitän Charles Myers vom Royal Army Medical Corps dokumentierte Soldaten, bei denen eine Reihe schwerer Symptome auftraten – darunter Angstzustände, Albträume, Zittern sowie Seh- und Hörstörungen –, nachdem sie auf dem Schlachtfeld explodierenden Granaten ausgesetzt waren. Es schien, dass die Symptome von einer Art schwerer Gehirnerschütterung des Nervensystems (daher der Name) herrührten.

Im folgenden Jahr dokumentierten medizinische und militärische Behörden jedoch Symptome von Granatenschocks bei Soldaten, die noch nicht einmal in der Nähe von explodierenden Granaten waren. Der Zustand dieser Soldaten galt als Neurasthenie – eine Art Nervenzusammenbruch durch den Krieg –, war aber immer noch von einem „Schussschock“ (oder Kriegsneurose) umfasst.

Allein in der britischen Armee gab es bis Kriegsende etwa 80.000 Fälle von Granatschock. Soldaten kehrten oft schon nach wenigen Tagen Ruhe in das Kriegsgebiet zurück, und diejenigen, die über einen längeren Zeitraum behandelt wurden, unterzog sich manchmal einer Hydro- oder Elektrotherapie.

Im Zweiten Weltkrieg beschrieben Briten und Amerikaner traumatische Reaktionen auf den Kampf als „Kampfermüdung“, „Kampfmüdigkeit“ und „Kampfstressreaktion“ – Begriffe, die den Glauben widerspiegelten, dass die Bedingungen mit langen Einsätzen zusammenhingen. Bis zur Hälfte der militärischen Entlassungen während des Krieges könnten nach Angaben des National Center for PTSD mit Kampferschöpfung zusammenhängen.

Moderne PTSD

1952 fügte die American Psychiatric Association (APA) ihrem ersten Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-I) die „grobe Stressreaktion“ hinzu. Die Diagnose bezog sich auf psychologische Probleme aufgrund von traumatischen Ereignissen (einschließlich Kampf und Katastrophen), obwohl angenommen wurde, dass die psychischen Probleme nur von kurzer Dauer waren – wenn das Problem länger als 6 Monate andauerte, wurde angenommen, dass es nichts zu tun hatte mit Kriegsdienst.

Im DSM-II, das 1968 veröffentlicht wurde, entfernte die APA die Diagnose, enthielt jedoch die „Anpassungsreaktion an das Erwachsenenleben“, die PTSD-ähnliche Symptome nicht effizient erfasste. Diese Entfernung bedeutete, dass viele Veteranen, die an solchen Symptomen litten, nicht in der Lage waren, die richtige psychologische Hilfe zu erhalten, die sie brauchten.

Basierend auf der Forschung an Menschen, die schwer traumatische Ereignisse überlebt haben, darunter Kriegsveteranen, Holocaust-Überlebende und Opfer sexueller Traumata, hat die APA die Posttraumatische Belastungsstörung in das DSM-III (1980) aufgenommen. Die Diagnose unterschied klar zwischen traumatischen Ereignissen und anderen schmerzhaften Stressoren wie Scheidung, finanziellen Nöten und schweren Krankheiten, mit denen die meisten Menschen umgehen können und nicht die gleichen Symptome haben.

Die diagnostischen Kriterien für PTSD wurden in DSM-IV (1994), DSM-IV-TR (2000) und DSM-5 (2013) überarbeitet, um die laufende Forschung widerzuspiegeln. Im DSM-5 wird PTSD nicht mehr als Angststörung angesehen, da sie manchmal mit anderen Stimmungszuständen (Depression) sowie wütendem oder rücksichtslosem Verhalten verbunden ist; es ist jetzt in einer Kategorie namens Trauma- und Stressor-Related Disorders.

Laut der Anxiety and Depression Association of America haben heute etwa 7,7 Millionen amerikanische Erwachsene PTSD.

Quellen

Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) – Ursachen; NHS.
Was ist PTSD?; WebMD.
Was ist PTSD?; Gesundheit im Alltag.
Was ist eine posttraumatische Belastungsstörung?; Amerikanische Psychiatrische Gesellschaft.
Sheth et al. (2010). "Angststörungen in der alten indischen Literatur." Indische Zeitschrift für Psychiatrie.
Marc-Antoine Crocq und Louis Crocq (2000). „Vom Panzerschock und Kriegsneurose bis zur posttraumatischen Belastungsstörung: eine Geschichte der Psychotraumatologie.“ Dialoge in der klinischen Neurowissenschaft.
Geschichte der PTSD bei Veteranen: Bürgerkrieg bis DSM-5; VA.
Als Nostalgie eine Krankheit war; Der Atlantik.
Zeitleiste: Geisteskrankheit und Krieg im Laufe der Geschichte; Öffentliches Radio von Minnesota.
Hatten Bürgerkriegssoldaten PTSD?; Smithsonian.
Anderson, David (2010). "Sterben an Nostalgie: Heimweh in der Unionsarmee während des Bürgerkriegs." Geschichte des Bürgerkriegs.
Der Schock des Krieges; Smithsonian.
Geschichte der PTSD bei Veteranen: Bürgerkrieg bis DSM-5; Nationales Zentrum für PTSD, VA.
Wenn Soldaten schnappen; Die New York Times.
PTSD; Anxiety and Depression Association of America.


Shell Shock, Combat Fatigue, PTSD & Wir alle kennen die Geschichte von General Patton: 100 Jahre Behandlungsentwicklung

„PTSD“ oder „Posttraumatische Belastungsstörung“ ist heute ein so gebräuchlicher Begriff, dass man kaum die Schlagzeilen lesen oder fernsehen kann und nicht mindestens einmal am Tag hört. Obwohl viele Leute den Begriff aus einer Vielzahl von Gründen verwenden, die weit von jeder militärischen Verwendung entfernt sind, ist seine allgemeine Verwendung in Bezug auf Symptome, die von Veteranen gezeigt werden, eine gute Sache.

Bedenken Sie, dass „Posttraumatische Belastungsstörung“ ein weit verbreiteter medizinischer/psychologischer Begriff ist und dass seine Verwendung heute so wenig stigmatisiert ist, dass normale Menschen sie regelmäßig verwenden. Wir haben oder verwenden keinen Spitznamen dafür, wie "the shakes", "nerves" usw.

Das zeigt, wie weit wir bei der Behandlung von Veteranen gekommen sind, die auf dem Schlachtfeld schwere Traumata erlitten haben. Natürlich ist es noch ein weiter Weg, vor allem wenn man die vielfachen Langzeiteinsätze der heutigen Soldaten bedenkt.

Noch vor dem Vietnamkrieg wurden Veteranen, die Symptome von PTSD zeigten, manchmal als „Feiglinge“ bezeichnet, die versuchten, außer Gefecht zu treten. Im Ersten Weltkrieg wurden sie „Shirker“ genannt. Trag mit mir, während ich einen Moment abschweife…

Für diejenigen unter Ihnen, die sich mit Geschichte, Wörtern und der Geschichte der Wörter beschäftigen, besuchen Sie Google Books. Google hat alle Bücher, die auf/in Google Books digitalisiert sind (Millionen), und ein Programm damit verbunden, das die Verwendung eines Wortes über die Zeit bzw. zu bestimmten Zeiten misst.

Möchten Sie beispielsweise wissen, wann das Wort „Shirker“ am häufigsten verwendet wurde? Während und unmittelbar nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg und dem Ersten Weltkrieg. Kein Zufall. Fügen Sie das Wort „gelb“ ein… die Wortnutzungsspitzen während…WWI. Geben Sie „Müdigkeit“ ein, ein gängiges Wort, aber mit Spitzen im Diagramm bei � und 1945.

"The 2000 Yard Stare", von Thomas Lea, 1944, WWII.

„Kampfmüdigkeit“ war der Begriff für PTSD im Zweiten Weltkrieg. Für viele war „Feigling“ die am häufigsten gewählte Person für den missverstandenen Zustand. Wir alle kennen die Geschichte von General Patton.

Der gebräuchlichste Begriff für PTSD im Ersten Weltkrieg war „Shell Shock“ (Wortverwendungsspitzen im Jahr 1920). Obwohl es zeitweise Sperrfeuer gab, die sich der Intensität des Ersten Weltkriegs näherten, ertrugen Soldaten im ersten globalen Konflikt des 20. Diejenigen, die überlebten, hatten großes Glück oder profitierten von gut vorbereiteten Schützengräben/Bunkern/Unterständen.

Bild aus dem Ersten Weltkrieg, aufgenommen in einer australischen Advanced Dressing Station in der Nähe von Ypern im Jahr 1917. Der verwundete Soldat unten links auf dem Foto hat einen benommenen, tausend Meter langen Blick – ein häufiges Symptom eines “shell-shock”.

Aber stellen Sie sich vor, das können Sie wahrscheinlich nicht, aber versuchen Sie es. Du bist sechs oder drei Fuß unter der Erde in einem Bunker mit zehn oder zwanzig deiner Kameraden. Kojen säumen die Wände, ein paar Holztische in der Mitte. Gaslampen hängen an den Wänden oder auf Tischen und spenden ein schwaches Licht.

Vielleicht singt ein Kanarienvogel in einem Käfig, ohne zu wissen, dass sein Tod eine Vorwarnung für einen Gasangriff ist. Dann beginnt aus dem Nichts ein schreckliches Pfeifen, gefolgt von Hunderten, dann Tausenden massiven Explosionen, die jeden und alles um dich herum erschüttern und alle Gaslampen auslöschen. Ein Teil des Unterstandes bricht in der Dunkelheit zusammen und die Leute beginnen zu schreien. Dies dauert achtundvierzig Stunden&8230ohne ​​anzuhalten.

Hirnregionen, die mit Stress und posttraumatischen Belastungsstörungen assoziiert sind

Dass jemand dies mit intaktem Körper und Geist überlebt hat, ist ein „Wunder“. Vielen Männern wurde in unterschiedlichem Maße der Verstand entrissen. Es wird geschätzt, dass viele der weniger betroffenen Personen innerhalb von Tagen wieder an die Linie zurückgebracht wurden. Viele wurden in Krankenhäuser hinter den Linien oder in England überwiesen. Einige von ihnen kehrten in den Dienst zurück. Viele taten es nicht. Fast alle waren nie gleich.

In weniger schweren Fällen machte der Granatschock Männer empfindlich für laute Geräusche. Vielleicht haben sie Dinge oder Jobs vermieden, die sie hervorgebracht haben. Vielleicht später im Leben, wenn und wenn sie Kinder hatten, verlangten sie völlige Ruhe und missbrauchten Kinder vielleicht, wenn sie plötzlich unerwartet Lärm machten. Als ich aufwuchs, kannte ich einen Okinawa-Veteranen und seine Familie, die so litten.

Im schlimmsten Fall können Opfer von Granatenschocks entweder bei lauten Geräuschen oder ständig ein Zucken entwickeln. Vielleicht zitterten ihre Hände sichtlich oder sie hatten einen Gesichtstick, der die Sozialisation in einem weniger verständnisvollen Zeitalter erschwerte. Manchmal machte sich Shell Shock in Form eines Stotterns bemerkbar und machte das Leben wieder in vielerlei Hinsicht schwer – sozial, beruflich, romantisch…

Service-Mitglieder verwenden Kunst, um PTSD-Symptome zu lindern.

In seiner schlimmsten Form, die Sie sehen werden, wenn Sie auf den untenstehenden Link klicken, wurden Männer aller Nationen, insbesondere aber diejenigen, die an der Westfront dienten, zu Gefangenen ihres eigenen Geistes und Körpers. In diesen Fällen konnten die Menschen nicht mehr als normale Menschen denken – im Wesentlichen war ihnen das, was sie „menschlich“ machte, entzogen, und ihr Leben und Handeln war das von verängstigten Tieren. Sie konnten essen und trinken. Vielleicht hatten sie die Kontrolle über ihre Körperfunktionen, in vielen Fällen aber nicht. Das war's.

Viele dieser Männer erholten sich nie und verbrachten den Rest ihres Lebens in Anstalten – wenn sie Glück hatten, in den USA, Großbritannien oder Frankreich. Einigen deutschen Opfern standen Einrichtungen zur Verfügung, aber unter den schrecklichen wirtschaftlichen Umständen dieser Nation nach dem Krieg war die Versorgung in den meisten Fällen miserabel.

Es ist nicht bekannt, wie viele Männer in versteckten Familienhäusern gelitten haben. Das wirft die Frage auf – wie viele von den „Eher “ablen“ haben Selbstmord begangen? Wie viele wurden aus Mitleid von Freunden und/oder Familie getötet? Wenn Sie denken, dass die letzte Frage völlig daneben ist, schauen Sie sich dieses Video an:

In einem Artikel von 2011 für BBC Online sprach Professor Joanna Burke von der University of London über die Behandlung, die einer der schwerwiegenderen Fälle in Krankenhäusern in England erwarten könnte:

„Wenn ein Zusammenbruch eine ‘Lähmung der Nerven’ war, dann wurden Massage, Ruhe, Diätpläne und Elektroschockbehandlungen in Anspruch genommen. Wenn eine psychologische Quelle angegeben wurde, würden die „Gesprächskur“, Hypnose und Ruhe die Genesung beschleunigen. In allen Fällen wurden eine Berufsausbildung und die Vermittlung von ‘Männlichkeit’ dringend empfohlen. Wie der medizinische Superintendent eines Militärkrankenhauses in York es ausdrückte, muss der medizinische Offizier zwar Mitleid zeigen, aber der Patient „muss dazu gebracht werden, seiner Krankheit auf männliche Art und Weise zu begegnen“.

Während ich diesen Artikel schreibe, ist es Mai 2018. Vor genau hundert Jahren wurden Männer im Ersten Weltkrieg auf eine für die meisten von uns kaum vorstellbare Weise traumatisiert. Sie und diejenigen, die in den nächsten Kriegen des Jahrhunderts folgten, trugen jedoch leider zu dem Verständnis bei, das wir heute von PTSD haben. Wenn man über die Folgen des Ersten Weltkriegs etwas Gutes sagen kann, dann ist es das vielleicht.

Matthew Gaskill hat einen MA in Europäischer Geschichte und schreibt zu einer Vielzahl von Themen von der mittelalterlichen Welt über den Zweiten Weltkrieg bis hin zur Genealogie und mehr. Als ehemaliger Pädagoge schätzt er Neugier und fleißiges Forschen. Er ist Autor vieler Kindle-Bestseller bei Amazon und arbeitet derzeit an einem neuen Buch.


"Traumatische Hysterie"

Medizinhistoriker haben viele frühe Berichte über das dokumentiert, was heute als PTSD klassifiziert wird. Herodot beschreibt einen athenischen Soldaten, der nach der Schlacht von Marathon im Jahr 490 v Heinrich IV., Teil 1 in dem Lady Percy die Schlaflosigkeit ihres Mannes und die Unfähigkeit beschreibt, das Leben nach einem Kampf zu genießen. Dann gibt es modernere Beschreibungen, wie Berichte von Bürgerkriegskämpfern, die das entwickelten, was ihre Ärzte "Soldatenherz" nannten.

Aber obwohl die frühen Ärzte nach einer körperlichen Ursache suchten, verbanden Psychiater die Symptome erst in den 1880er Jahren mit dem Gehirn. Damals wurden Frauen, die heftige Emotionen ausdrückten, mit „Hysterie“ gekennzeichnet, einem Zustand, der angeblich von der Gebärmutter ausging. Als der französische Neurologe Jean-Martin Charcot ähnliche Symptome bei Männern sah, führte er sie zu traumatischen Ereignissen – und nicht zum biologischen Schicksal – und der Begriff „traumatische Hysterie“ war geboren.

„Das Konzept des Traumas war von Anfang an mit weiblicher Schwäche verbunden“, sagt MaryCatherine McDonald, eine Historikerin von PTSD, die als Assistenzprofessorin für Philosophie und Religionswissenschaft an der Old Dominion University arbeitet. Und als der Erste Weltkrieg über die Bühne schoss, stellte er die allgemeine Überzeugung in Frage, dass psychische Stabilität eine Frage des persönlichen Charakters, der Männlichkeit und der moralischen Stärke sei.


Vom Shell-Shock zu PTSD: Ein Jahrhundert unsichtbarer Kriegstraumata

Vietnam war ein weiterer Wendepunkt für kampfbezogene PTSD, da Veteranen auf beispiellose Weise für sich selbst einzutreten begannen. Beginnend mit einem kleinen Marsch in New York im Sommer 1967 wurden Veteranen selbst zu Aktivisten für ihre eigene psychiatrische Versorgung. Sie arbeiteten daran, das „Post-Vietnam-Syndrom“ neu zu definieren, nicht als Zeichen von Schwäche, sondern als normale Reaktion auf die Erfahrung von Gräueltaten. Auch das öffentliche Verständnis des Krieges selbst hatte begonnen, sich zu verschieben, als die weit verbreiteten Fernsehberichte über das Massaker von My Lai zum ersten Mal die Schrecken des Krieges in die amerikanischen Wohnzimmer brachten. Die Veteranenkampagne trug dazu bei, dass PTSD in die dritte Ausgabe des Diagnostic and Statistical Manual for Mental Disorders (DSM-III) aufgenommen wurde, der wichtigsten amerikanischen Diagnosequelle für Psychiater und andere Kliniker für psychische Gesundheit.

Anmerkung des Herausgebers: Dieser Artikel erschien ursprünglich auf The Conversation.

Nach dem Ersten Weltkrieg kehrten einige Veteranen verwundet zurück, jedoch nicht mit offensichtlichen körperlichen Verletzungen. Stattdessen ähnelten ihre Symptome denen, die zuvor mit hysterischen Frauen in Verbindung gebracht wurden – am häufigsten Amnesie oder eine Art Lähmung oder Kommunikationsunfähigkeit ohne eindeutige körperliche Ursache.

Der englische Arzt Charles Myers, der 1915 die erste Arbeit über „Shell-Shock“ schrieb, stellte die Theorie auf, dass diese Symptome tatsächlich von einer körperlichen Verletzung herrührten. Er postulierte, dass die wiederholte Exposition gegenüber erschütternden Blasten ein Hirntrauma verursachte, das zu dieser seltsamen Gruppierung von Symptomen führte. Aber einmal auf die Probe gestellt, hielt seine Hypothese nicht stand. Es gab zum Beispiel viele Veteranen, die den Erschütterungen des Stellungskrieges nicht ausgesetzt waren, und die immer noch die Symptome eines Granatschocks hatten. (Und sicherlich nicht alle Veteranen, die diese Art von Kampf gesehen hatten, kehrten mit Symptomen zurück.)

Wir wissen jetzt, dass diese Kampfveteranen wahrscheinlich mit dem konfrontiert waren, was wir heute posttraumatische Belastungsstörung oder PTSD nennen. Wir sind jetzt besser in der Lage, es zu erkennen, und die Behandlungen sind sicherlich fortgeschritten, aber wir haben immer noch kein vollständiges Verständnis davon, was PTSD ist.

Die medizinische Gemeinschaft und die Gesellschaft im Allgemeinen sind daran gewöhnt, für jede Krankheit nach der einfachsten Ursache und Heilung zu suchen. Dies führt zu einem System, in dem Symptome entdeckt und katalogisiert und dann mit Therapien abgeglichen werden, die sie lindern. Obwohl diese Methode in vielen Fällen funktioniert, hat PTSD in den letzten 100 Jahren Widerstand geleistet.

Wir sind drei Geisteswissenschaftler, die sich individuell mit PTSD beschäftigt haben – den Rahmen, durch den Menschen sie konzeptualisieren, die Art und Weise, wie Forscher sie untersuchen, die Therapien, die die medizinische Gemeinschaft dafür entwickelt. Durch unsere Forschung hat jeder von uns gesehen, dass das medizinische Modell allein die sich ständig ändernde Natur der PTSD nicht angemessen berücksichtigt.

Was fehlt, ist eine zusammenhängende Erklärung des Traumas, die es uns ermöglicht, die verschiedenen Arten zu erklären, wie sich seine Symptome im Laufe der Zeit manifestiert haben und bei verschiedenen Menschen unterschiedlich sein können.

Nichtphysische Auswirkungen des Ersten Weltkriegs

Als klar wurde, dass nicht jeder, der nach dem Ersten Weltkrieg einen Granatschock erlitten hatte, Hirnverletzungen erlitten hatte, lieferte das British Medical Journal alternative nicht-physische Erklärungen für seine Prävalenz:

Eine schlechte Moral und eine mangelhafte Ausbildung sind einer der wichtigsten, wenn nicht die wichtigsten ätiologischen Faktoren: Auch dieser Granatschock war eine „ansteckende“ Beschwerde. – (The British Medical Journal, 1922)

Shell-Schock wurde von einer legitimen körperlichen Verletzung zu einem Zeichen von Schwäche, sowohl des Bataillons als auch der Soldaten darin. Ein Historiker schätzt, dass mindestens 20 Prozent der Männer einen Schlaganfall erlitten, obwohl die Zahlen aufgrund der damaligen Zurückhaltung der Ärzte, Veteranen mit einer psychologischen Diagnose zu brandmarken, die sich auf die Entschädigung für Behinderungen auswirken könnte, unklar sind.

Soldaten waren archetypisch heroisch und stark. Als sie nach Hause kamen, ohne zu sprechen, zu laufen oder sich zu erinnern, ohne körperliche Gründe für diese Mängel, war die einzige mögliche Erklärung eine persönliche Schwäche. Die Behandlungsmethoden basierten auf der Idee, dass der Soldat, der als Held in den Krieg eingetreten war, sich nun wie ein Feigling benahm und aus diesem herausgeholt werden musste.

Elektrische Behandlungen wurden in psychoneurotischen Fällen nach dem Ersten Weltkrieg verschrieben. Foto über Otis Historical Archives

Lewis Yealland, ein britischer Kliniker, beschrieb in seinen „Hysterical Disorders of Warfare“ von 1918 die Art der brutalen Behandlung, die sich daraus ergibt, dass man einen Granatschock als persönliches Versagen betrachtet. Nach neun Monaten erfolgloser Behandlung von Patient A1, einschließlich Elektroschocks im Nacken, Zigaretten auf seiner Zunge und heißen Tellern in seinem Rachen, prahlte Yealland damit, dem Patienten zu sagen: „Sie werden diesen Raum nicht verlassen, bis Sie es sind so gut reden wie nie zuvor, nein, nicht vorher... du musst dich wie der Held benehmen, den ich von dir erwarte.“

Yealland setzte dann einen so starken Elektroschock in den Hals, dass der Patient rückwärts taumelte und die Batterie aus dem Gerät aushakte. Unbeirrt schnallte Yealland den Patienten fest, um das Batterieproblem zu vermeiden, und setzte die Schocks eine Stunde lang fort, woraufhin Patient A1 schließlich „Ah“ flüsterte. Nach einer weiteren Stunde begann die Patientin zu weinen und flüsterte: „Ich möchte Wasser trinken.“

Yealland berichtete triumphierend von dieser Begegnung – der Durchbruch bedeutete, dass seine Theorie richtig war und seine Methode funktionierte. Shell-Shock war eher eine Krankheit der Männlichkeit als eine Krankheit, die durch das Zeugen, das Aussetzen und die Teilnahme an unglaublicher Gewalt verursacht wurde.

Evolution weg vom Shell-Shock

Die nächste Welle der Traumaforschung kam, als der Zweite Weltkrieg einen weiteren Zustrom von Soldaten mit ähnlichen Symptomen sah.

Es war Abram Kardiner, ein Kliniker, der in der psychiatrischen Klinik des United States Veterans’ Bureau arbeitet, der das Kampftrauma in einem viel einfühlsameren Licht überdacht hat. In seinem einflussreichen Buch „Die traumatischen Neurosen des Krieges“ spekulierte Kardiner, dass diese Symptome eher auf eine psychische Verletzung als auf den fehlerhaften Charakter eines Soldaten zurückzuführen seien.

Die Arbeit anderer Kliniker nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Koreakrieg deutete darauf hin, dass die Nachkriegssymptome von Dauer sein könnten. Längsschnittstudien zeigten, dass die Symptome zwischen sechs und 20 Jahren andauern können, wenn sie überhaupt verschwinden. Diese Studien gaben dem Konzept des Kampftraumas, das nach dem Ersten Weltkrieg abgeschafft worden war, eine gewisse Legitimität zurück.

Als Veteranen aus dem Vietnamkrieg nach Hause zurückkehrten, wurde das Kampftrauma weniger stigmatisiert.Foto über DoD/Creative Commons

Die Autoren des DSM-III haben es bewusst vermieden, über die Ursachen psychischer Störungen zu sprechen. Ihr Ziel war es, ein Handbuch zu entwickeln, das gleichzeitig von Psychiatern verwendet werden kann, die radikal anderen Theorien folgen, einschließlich der Freudschen Ansätze und der heute als „biologischen Psychiatrie“ bekannten. Diese Gruppen von Psychiatern waren sich nicht einig, wie sie Störungen erklären sollten, aber sie konnten – und taten – sich darauf einigen, welche Patienten ähnliche Symptome aufwiesen. So definierte der DSM-III Störungen, einschließlich PTSD, ausschließlich auf der Grundlage von Symptomclustern, ein Ansatz, der seither beibehalten wurde.

Diese Tendenz zum Agnostizismus in Bezug auf die Physiologie der PTSD spiegelt sich auch in zeitgenössischen evidenzbasierten Ansätzen der Medizin wider. Die moderne Medizin konzentriert sich darauf, anhand klinischer Studien nachzuweisen, dass eine Therapie wirkt, ist jedoch skeptisch gegenüber Versuchen, die Wirksamkeit der Behandlung mit der einer Krankheit zugrunde liegenden Biologie zu verknüpfen.

Die heutige medikalisierte PTSD

Menschen können aus verschiedenen Gründen eine PTSD entwickeln, nicht nur im Kampf. Sexuelle Übergriffe, ein traumatischer Verlust, ein schrecklicher Unfall – alles kann zu PTSD führen. Das U.S. Department of Veterans Affairs schätzt, dass etwa 13,8 Prozent der Veteranen, die aus den Kriegen im Irak und in Afghanistan zurückkehren, derzeit an PTSD leiden. Zum Vergleich: Ein männlicher Veteran dieser Kriege entwickelt viermal häufiger eine PTSD als ein Mann in der Zivilbevölkerung. PTSD ist wahrscheinlich zumindest teilweise der Grund für eine noch alarmierendere Statistik: Mehr als 22 Veteranen begehen täglich Selbstmord.

Therapien für PTSD sind heute in der Regel gemischt. In der Praxis verlangt die Politik, dass Veteranen, die eine PTSD-Behandlung im VA-System suchen, entweder eine Exposition oder eine kognitive Therapie angeboten werden. Expositionstherapien basieren auf der Idee, dass die Angstreaktion, die viele der traumatischen Symptome hervorruft, durch wiederholte Exposition gegenüber dem traumatischen Ereignis gedämpft werden kann. Kognitive Therapien arbeiten an der Entwicklung persönlicher Bewältigungsmethoden und an der langsamen Änderung nicht hilfreicher oder destruktiver Denkmuster, die zu Symptomen beitragen (zum Beispiel die Scham, die man empfinden könnte, eine Mission nicht erfolgreich zu erfüllen oder einen Kameraden zu retten). Die häufigste Behandlung, die ein Veteran wahrscheinlich erhalten wird, umfasst Psychopharmaka – insbesondere die Klasse von Arzneimitteln, die SSRIs genannt werden.

Das Militär arbeitet daran, virtuelle Realität in die Expositionstherapie für PTSD-Patienten zu integrieren.Foto über DoD

Achtsamkeitstherapien, die darauf basieren, sich mentaler Zustände, Gedanken und Gefühle bewusst zu werden und sie zu akzeptieren, anstatt zu versuchen, sie zu bekämpfen oder zu verdrängen, sind eine weitere Option. Es werden auch weitere alternative Methoden untersucht, wie die Desensibilisierung und Wiederaufbereitung von Augenbewegungen oder die EMDR-Therapie, Therapien mit kontrollierten Dosen von MDMA (Ecstasy), Virtual-Reality-graded-Expositionstherapie, Hypnose und kreative Therapien. Das Militär finanziert eine Fülle von Forschungen zu neuen Technologien zur Behandlung von PTSD, darunter neurotechnologische Innovationen wie transkranielle Stimulation und neuronale Chips sowie neuartige Medikamente.

Mehrere Studien haben gezeigt, dass sich Patienten am meisten verbessern, wenn sie ihre eigene Therapie wählen. Aber selbst wenn sie ihre Auswahl auf diejenigen beschränken, die durch das Gewicht des Nationalen Zentrums für PTSD unterstützt werden, indem sie die Online-Behandlungsentscheidungshilfe des Zentrums verwenden, würden die Patienten immer noch fünf Optionen abwägen, von denen jede evidenzbasiert ist, aber eine andere psychomedizinische Behandlung beinhaltet Trauma- und Heilungsmodell.

Dieses Buffet an Behandlungsmöglichkeiten lässt uns unser Unverständnis darüber beiseite legen, warum Menschen Traumata erleben und so unterschiedlich auf Interventionen reagieren. Es verringert auch den Druck für die Psychomedizin, ein vollständiges Modell der PTSD zu entwickeln. Wir formulieren das Problem als ein Verbraucherproblem und nicht als ein wissenschaftliches. Während es im Ersten Weltkrieg darum ging, Soldaten für ihre Schwächen zu bestrafen, ist der ideale PTSD-Veteran-Patient in der heutigen Zeit ein Gesundheitsverbraucher, der verpflichtet ist, eine aktive Rolle bei der Suche nach und der Optimierung seiner eigenen Therapie zu spielen.

Da wir hier mit dem seltsamen Vorteil des Rückblicks stehen, der mit 100 Jahren kampfbezogenem Trauma einhergeht, müssen wir beim Feiern unserer Fortschritte vorsichtig sein. Was noch fehlt, ist eine Erklärung dafür, warum Menschen unterschiedliche Reaktionen auf Traumata haben und warum unterschiedliche Reaktionen in verschiedenen historischen Epochen auftreten. Zum Beispiel sind die Paraylsis und Amnesie, die die Fälle von Shell-Shock-Fällen im Ersten Weltkrieg verkörperten, jetzt so selten, dass sie nicht einmal als Symptome im DSM-Eintrag für PTSD erscheinen. Wir wissen immer noch nicht genug darüber, wie die eigenen Erfahrungen und das Verständnis der Soldaten von PTSD durch die breiteren sozialen und kulturellen Ansichten von Trauma, Krieg und Geschlecht geprägt werden. Obwohl wir in den Jahrhunderten seit dem Ersten Weltkrieg unglaubliche Fortschritte gemacht haben, bleibt die PTSD ein Chamäleon und erfordert unser kontinuierliches Studium.

MaryCatherine McDonald, Assistenzprofessorin für Philosophie und Religionswissenschaft, Old Dominion University Marisa Brandt, Assistenzprofessorin für Praxis, Michigan State University, und Robyn Bluhm, außerordentliche Professorin für Philosophie, Michigan State University

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf The Conversation veröffentlicht. Lesen Sie den Originalartikel.


Vom Granatschock zu PTSD, einem Jahrhundert unsichtbarer Kriegstraumata

Nach dem Ersten Weltkrieg kehrten einige Veteranen verwundet zurück, jedoch nicht mit offensichtlichen körperlichen Verletzungen. Stattdessen ähnelten ihre Symptome denen, die zuvor mit hysterischen Frauen in Verbindung gebracht wurden – am häufigsten Amnesie oder eine Art Lähmung oder Kommunikationsunfähigkeit ohne eindeutige körperliche Ursache.

English physician Charles Myers, who wrote the first paper on “shell-shock” in 1915, theorized that these symptoms actually did stem from a physical injury. He posited that repetitive exposure to concussive blasts caused brain trauma that resulted in this strange grouping of symptoms. But once put to the test, his hypothesis didn’t hold up. There were plenty of veterans who had not been exposed to the concussive blasts of trench warfare, for example, who were still experiencing the symptoms of shell-shock. (And certainly not all veterans who had seen this kind of battle returned with symptoms.)

We now know that what these combat veterans were facing was likely what today we call post-traumatic stress disorder, or PTSD. We are now better able to recognize it, and treatments have certainly advanced, but we still don’t have a full understanding of just what PTSD is.

The medical community and society at large are accustomed to looking for the most simple cause and cure for any given ailment. This results in a system where symptoms are discovered and cataloged and then matched with therapies that will alleviate them. Though this method works in many cases, for the past 100 years, PTSD has been resisting.

We are three scholars in the humanities who have individually studied PTSD – the framework through which people conceptualize it, the ways researchers investigate it, the therapies the medical community devises for it. Through our research, each of us has seen how the medical model alone fails to adequately account for the ever-changing nature of PTSD.

What’s been missing is a cohesive explanation of trauma that allows us to explain the various ways its symptoms have manifested over time and can differ in different people.

Nonphysical repercussions of the Great War

Once it became clear that not everyone who suffered from shell-shock in the wake of WWI had experienced brain injuries, the British Medical Journal provided alternate nonphysical explanations for its prevalence:

A poor morale and a defective training are one of the most important, if not the most important etiological factors: also that shell-shock was a “catching” complaint. – (The British Medical Journal, 1922)

Shell-shock went from being considered a legitimate physical injury to being a sign of weakness, of both the battalion and the soldiers within it. One historian estimates at least 20 percent of men developed shell-shock, though the figures are murky due to physician reluctance at the time to brand veterans with a psychological diagnosis that could affect disability compensation.

Soldiers were archetypically heroic and strong. When they came home unable to speak, walk or remember, with no physical reason for those shortcomings, the only possible explanation was personal weakness. Treatment methods were based on the idea that the soldier who had entered into war as a hero was now behaving as a coward and needed to be snapped out of it.

Electric treatments were prescribed in psychoneurotic cases post-WWI. Photo via Otis Historical Archives National Museum of Health and Medicine

Lewis Yealland, a British clinician, described in his 1918 “Hysterical Disorders of Warfare” the kind of brutal treatment that follows from thinking about shell-shock as a personal failure. After nine months of unsuccessfully treating patient A1, including electric shocks to the neck, cigarettes put out on his tongue and hot plates placed at the back of his throat, Yealland boasted of telling the patient, “You will not leave this room until you are talking as well as you ever did no, not before… you must behave as the hero I expect you to be.”

Yealland then applied an electric shock to the throat so strong that it sent the patient reeling backwards, unhooking the battery from the machine. Undeterred, Yealland strapped the patient down to avoid the battery problem and continued to apply shock for an hour, at which point patient A1 finally whispered “Ah.” After another hour, the patient began to cry and whispered, “I want a drink of water.”

Yealland reported this encounter triumphantly – the breakthrough meant his theory was correct and his method worked. Shell-shock was a disease of manhood rather than an illness that came from witnessing, being subjected to and partaking in incredible violence.

Evolution away from shell-shock

The next wave of the study of trauma came when the Second World War saw another influx of soldiers dealing with similar symptoms.

It was Abram Kardiner, a clinician working in the psychiatric clinic of the United States Veterans’ Bureau, who rethought combat trauma in a much more empathetic light. In his influential book, “The Traumatic Neuroses of War,” Kardiner speculated that these symptoms stemmed from psychological injury, rather than a soldier’s flawed character.

Work from other clinicians after WWII and the Korean War suggested that post-war symptoms could be lasting. Longitudinal studies showed that symptoms could persist anywhere from six to 20 years, if they disappeared at all. These studies returned some legitimacy to the concept of combat trauma that had been stripped away after the First World War.

UNDATED FILE PHOTO – A US Marine on a combat-reconnaissance mission during the Vietnam war crouches down as the Marines moved through low foliage in the Demilitarized Zone Photo via Reuters

Vietnam was another watershed moment for combat-related PTSD because veterans began to advocate for themselves in an unprecedented way. Beginning with a small march in New York in the summer of 1967, veterans themselves began to become activists for their own mental health care. They worked to redefine “post-Vietnam syndrome” not as a sign of weakness, but rather a normal response to the experience of atrocity. Public understanding of war itself had begun to shift, too, as the widely televised accounts of the My Lai massacre brought the horror of war into American living rooms for the first time. The veterans’ campaign helped get PTSD included in the third edition of the Diagnostic and Statistical Manual for Mental Disorders (DSM-III), the major American diagnostic resource for psychiatrists and other mental health clinicians.

The authors of the DSM-III deliberately avoided talking about the causes of mental disorders. Their aim was to develop a manual that could simultaneously be used by psychiatrists adhering to radically different theories, including Freudian approaches and what is now known as “biological psychiatry.” These groups of psychiatrists would not agree on how to explain disorders, but they could – and did – come to agree on which patients had similar symptoms. So the DSM-III defined disorders, including PTSD, solely on the basis of clusters of symptoms, an approach that has been retained ever since.

This tendency to agnosticism about the physiology of PTSD is also reflected in contemporary evidence-based approaches to medicine. Modern medicine focuses on using clinical trials to demonstrate that a therapy works, but is skeptical about attempts to link treatment effectiveness to the biology underlying a disease.

Today’s medicalized PTSD

People can develop PTSD for a number of different reasons, not just in combat. Sexual assault, a traumatic loss, a terrible accident – each might lead to PTSD. The U.S. Department of Veterans Affairs estimates about 13.8 percent of the veterans returning from the wars in Iraq and Afghanistan currently have PTSD. For comparison, a male veteran of those wars is four times more likely to develop PTSD than a man in the civilian population is. PTSD is probably at least partially at the root of an even more alarming statistic: Upwards of 22 veterans commit suicide every day.

Therapies for PTSD today tend to be a mixed bag. Practically speaking, when veterans seek PTSD treatment in the VA system, policy requires they be offered either exposure or cognitive therapy. Exposure therapies are based on the idea that the fear response that gives rise to many of the traumatic symptoms can be dampened through repeated exposures to the traumatic event. Cognitive therapies work on developing personal coping methods and slowly changing unhelpful or destructive thought patterns that are contributing to symptoms (for example, the shame one might feel at not successfully completing a mission or saving a comrade). The most common treatment a veteran will likely receive will include psychopharmaceuticals – especially the class of drugs called SSRIs.

Iraq war veteran Troy Yocum walks across the George Washington Bridge from New Jersey to New York accompanied by a Port Authority of New York and New Jersey color guard June 15, 2011.Yokum is hiking over 7,000 miles across America to raise awareness about the severe problems U.S. military families face due to soldiers returning home from overseas deployment with Post Traumatic Stress Disorder (PTSD), and to raise funds to help military families in need. Photo By Mike Segar/Reuters

Mindfulness therapies, based on becoming aware of mental states, thoughts and feelings and accepting them rather than trying to fight them or push them away, are another option. There are also more alternative methods being studied such as eye movement desensitization and reprocessing or EMDR therapy, therapies using controlled doses of MDMA (Ecstasy), virtual reality-graded exposure therapy, hypnosis and creative therapies. The military funds a wealth of research on new technologies to address PTSD these include neurotechnological innovations like transcranial stimulation and neural chips as well as novel drugs.

Several studies have shown that patients improve most when they’ve chosen their own therapy. But even if they narrow their choices to the ones backed by the weight of the National Center for PTSD by using the center’s online Treatment Decision Aid, patients would still find themselves weighing five options, each of which is evidence-based but entails a different psychomedical model of trauma and healing.

This buffet of treatment options lets us set aside our lack of understanding of why people experience trauma and respond to interventions so differently. It also relieves the pressure for psychomedicine to develop a complete model of PTSD. We reframe the problem as a consumer issue instead of a scientific one.

Thus, while WWI was about soldiers and punishing them for their weakness, in the contemporary era, the ideal veteran PTSD patient is a health care consumer who has an obligation to play an active role in figuring out and optimizing his own therapy.

As we stand here with the strange benefit of the hindsight that comes with 100 years of studying combat-related trauma, we must be careful in celebrating our progress. What is still missing is an explanation of why people have different responses to trauma, and why different responses occur in different historical periods. For instance, the paraylsis and amnesia that epitomized WWI shell-shock cases are now so rare that they don’t even appear as symptoms in the DSM entry for PTSD. We still don’t know enough about how soldiers’ own experiences and understandings of PTSD are shaped by the broader social and cultural views of trauma, war and gender. Though we have made incredible strides in the century since World War I, PTSD remains a chameleon, and demands our continued study.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf The Conversation veröffentlicht. Read the original story here.


What Did We Call PTSD the Past?

Hildt’s case was called “acute mania,” which is most likely a blanket term to describe patients who were sent to an asylum because they were deemed “insane.” The soldiers of the time — not unlike members of the military today — were instilled with the pressure to be tough and “manly.” Mental illness was frowned upon because it gave the impression that those who suffered from it were weak.

There are records from Civil War times recounting soldiers who suffered from shortness of breath and tightness in their chest, symptoms that sound a lot like acute panic attacks and manifestations of PTSD in today’s terms. Rather than look at these as symptoms of psychological disorders, however, the clinicians of old called the condition “soldier’s heart” or “irritable heart,” pinning the causes on “tight knapsack straps.”

Shell Shock

Once World War I began, military technology had advanced to some degree. Explosives and artillery were more common, and examples of PTSD were called “shell shock.” In this conflict and World War II, “gas hysteria” was used to describe soldiers who had been driven mad by the fear of poison gas attacks. Later, it would be called “soldier’s fatigue” and “Combat Stress Reaction” (CSR).

These aren’t the only depictions of PTSD as it relates to war history. One review of texts on the subject found clinical mentions of neuroses that seemed to have been prompted by the battlefield as far back as the French Revolution in the late 1700s. Personal anecdotes from a soldier in the Hundred Years War in the 14th century described how he would sleep in a separate room from his wife and children because of hallucinations he would have in the night.

Historical Mentions of PTSD Off the Battlefield

Early instances of PTSD were not solely limited to combat, however. The 1952 DSM-1 includes some conception of PTSD as a “gross stress reaction.” In 1979, relief workers charged with cleaning up the aftermath at Jonestown — the death of 909 cult members as a mass suicide organized by leader Jim Jones — in Guyana observed PTSD-like symptoms. Clinical reports from the time described them as “dysphoria.”


PTSD and Post Trauma Growth History… WWI “Shell Shock” Explored by Ernest Hemingway in A Farewell to Arms.

“A Farewell to Arms is a novel by Ernest Hemingway set during the Italian campaign of World War I. The book, published in 1929, is a first-person account of American Frederic Henry, serving as a Lieutenant (“Tenente”) in the ambulance corps of the Italian Army. The title is taken from a poem by 16th-century English dramatist George Peele.”

“Throughout Abschied von den Waffen, Hemingway made it clear that Henry and his comrades were suffering mentally and physically from the hardships of war. He did so even before knowledge of Post-Traumatic-Stress-Disorder was common. “During World War I, the shell shock theory expressed the notion of predisposition, weakened reactive capacities, and a stunned nervous system and mind. Soldiers exhibited stupor, irritability, trembling, traumatic dreams, exaggerated startle response with agitation and conversion reactions.” [21] Church notes that “Psychological studies were still in their infancy before World War I.”

“Author Ernest Hemingway embraced local nature and nightspots with a vigor matched only by his fictional and largely autobiographical character Nick Adams. As Adams lived in Michigan’s wilderness, Hemingway meandered the meadows of Sun Valley and the Big Wood River. Hemingway’s time in Sun Valley began in 1939 when he came to the area after Union Pacific Railroad chairman Averell Harriman invited Hemingway and other celebrities to Sun Valley. In the fall of 1939, he finished his novel Wem die Stunde schlägt. He worked on it while staying in suite 206 at the Sun Valley Lodge.”

My inspiration for writing often comes while exploring the scenic and spiritual mountain regions of the west, and in living on the stunning coast of Oregon near Depoe Bay. We picked Sun Valley for a week of adventure and relaxation this spring. May is a transition month in Sun Valley. The changing weather has provided days of some sun, rain, and snow flurries with temperatures ranging from the lower 30’s at night to the mid 70’s during the day. On this day, we found a hike that was well suited for getting great exercise, while recognizing some limitations that come with bodies that do not perform the same way as in our younger years.

The hike we selected was a couple of miles outside of Ketchum, Idaho on the Corral Creek Trail, a 5 mile round trip. At the beginning of our hike we came upon a memorial to Ernest Hemingway, where we stopped and reflected a moment and took a couple of pictures. Hemingway’s story and spirit is very much alive in Sun Valley, and inspired me to dig deeper into his life in Ketchum. Ernest Hemingway took his own life in this beautiful valley during the summer of 1961 at the early age of 61, two weeks before his 62nd birthday. His young adult life included significant exposure to combat as an ambulance driver in WWI Italian campaign and civilian journalist in WWII. Hemingway observed and wrote about the horrific human suffering and carnage of war, including the apparent psychological and physical wounds. WWI was the beginning of the post-traumatic stress symptoms conversation and long before research connected the dots with post-traumatic stress disorder (PTSD) diagnosis of the post Vietnam era.

My own research and writing since 2010 shows post-traumatic stress symptoms in the mix way back to the Civil War when the term Soldiers Heart (click here for PTSD history) was used to describe the emotional behaviors of combat veterans and families of that time. Shell Shock was used to describe the psychological and troublesome emotional behaviors during WWI. In World War II and thereafter, diagnosis of ‘shell shock’ was replaced by that of combat stress reaction, and battle fatigue, a similar but not identical response to the trauma of warfare and bombardment. The U.S. Navy used ‘battle fatigue’ as an official way to diagnose my father during and after his severe exposure to combat during WWII in the Pacific Theater. There are even indications of the trauma of war and the challenges of warriors coming home from the horrors of battle during the time of Odyssey…Coming Home… click here for more…

There you have it PTSD is not new. History shows that mankind struggled for centuries since the time of Troy from post-traumatic stress. Tragically, mankind assimilated post-trauma conditions into society as an invisible wound and misunderstood infliction that was buried from one generation to the next. We have been stuck with the stigma of mental health challenges for so long that eradicating the generational curse might take several generations. My view supports vigilance and consistent awareness, especially during early childhood. We can save lives right now by taking steps in our own communities to end mental health stigma. Do not hesitate, start the conversation today!

Steve Sparks, Author, Reconciliation: A Son’s Story and My Journey of Healing in Life After Trauma, Part 1&2… Click the highlighted text for my author page to order books and other stuff…


Shell Shock - The Tragic History of PTSD

The world was rejoicing at the end of the gloomy four years of the First World War, (unaware of the fact that the second one was yet to come), and the peacemakers at the Paris Peace Conference were busy making the peace treaties. While new border lines began to form and life came back to normal, few of the people were still stuck in the borders of their own brain, in the hell of its own games.

Around 80,000 cases of Shell Shock were registered right after the end of the First World War. These people were all soldiers who had fought in the frontline. Nobody had seen this before, nobody knew the cure for it, it was like an epidemic of a mental disorder. Many at first related shell shock to exploding shells, which might have caused carbon monoxide to affect the brain but soon it was found out that it was a mental health issue, today more commonly known as PTSD (Post Traumatic Stress Disorder).

A victim of Shell Shock, also known as soldier’s hearts, would show symptoms of helplessness, anxiety, insomnia, nightmares , and paralysis. Many of those who survived never returned to the battlefield , but many didn’t survive at all. Sometimes, as people were new to this, the treatments were often hazardous. It took a lot of time to actually understand the problem and find a suitable cure.

However, a shocking part about the shell shock was that the victims were treated as cowards. Cowards because of a mental health issue? Cowards because they risked their life and now are facing the consequences? What is not so shocking about this is that we haven't changed. Showing compassion and understanding it is one thing, but not even knowing that it exists is completely mind-boggling.

Hundreds of soldiers still return home with the symptoms of PTSD, and to not forget, PTSD could happen to everyone. It could be after sexual harassment, a tragic accident, and even childhood negligence. In India alone, there are more than 10 million cases per year!

My point is that we are equally ignorant to it, as we were during the beginning of the 20th century. We have not progressed.

The question is warum. Why are we so ignorant? Why are we not aware of it? Die Antwort ist einfach. We haven’t been taught about it. Neither at school nor at home. But now that you know about it, here are a few tips on how to help people dealing with PTSD.

The first would be to always show compassion. It's one of those things that can make any situation better. Secondly, show understanding. Show that you understand their problem. Thirdly, always take to them a specialist as soon as possible. Therapy can really help too.

And last but not the least, educate people around you because it is important for people to know that “you cannot heal in the same environment where you got sick.”


Medical symptoms

Aerial shot of a battlefield on the Western Front © Arthur Hubbard was one of millions of men who suffered psychological trauma as a result of their war experiences. Symptoms ranged from uncontrollable diarrhoea to unrelenting anxiety. Soldiers who had bayoneted men in the face developed hysterical tics of their own facial muscles. Stomach cramps seized men who knifed their foes in the abdomen. Snipers lost their sight. Terrifying nightmares of being unable to withdraw bayonets from the enemies' bodies persisted long after the slaughter.

The dreams might occur 'right in the middle of an ordinary conversation' when 'the face of a Boche that I have bayoneted, with its horrible gurgle and grimace, comes sharply into view', an infantry captain complained. An inability to eat or sleep after the slaughter was common. Nightmares did not always occur during the war. World War One soldiers like Rowland Luther did not suffer until after the armistice when (he admitted) he 'cracked up' and found himself unable to eat, deliriously re-living his experiences of combat.

. everyone had a 'breaking point': weak or strong, courageous or cowardly - war frightened everyone witless.

These were not exceptional cases. It was clear to everyone that large numbers of combatants could not cope with the strain of warfare. By the end of World War One, the army had dealt with 80,000 cases of 'shell shock'. As early as 1917, it was recognised that war neuroses accounted for one-seventh of all personnel discharged for disabilities from the British Army. Once wounds were excluded, emotional disorders were responsible for one-third of all discharges. Even more worrying was the fact that a higher proportion of officers were suffering in this way. According to one survey published in 1917, while the ratio of officers to men at the front was 1:30, among patients in hospitals specialising in war neuroses, the ratio of officers to men was 1:6. What medical officers quickly realised was that everyone had a 'breaking point': weak or strong, courageous or cowardly - war frightened everyone witless.


From Shell-Shock to PTSD, a Century of Invisible War Trauma

(THE CONVERSATION via the AP) In the wake of World War I, some veterans returned wounded, but not with obvious physical injuries. Instead, their symptoms were similar to those that had previously been associated with hysterical women – most commonly amnesia, or some kind of paralysis or inability to communicate with no clear physical cause.

English physician Charles Myers, who wrote the first paper on "shell-shock" in 1915, theorized that these symptoms actually did stem from a physical injury. He posited that repetitive exposure to concussive blasts caused brain trauma that resulted in this strange grouping of symptoms. But once put to the test, his hypothesis didn't hold up. There were plenty of veterans who had not been exposed to the concussive blasts of trench warfare, for example, who were still experiencing the symptoms of shell-shock. (And certainly not all veterans who had seen this kind of battle returned with symptoms.)

We now know that what these combat veterans were facing was likely what today we call post-traumatic stress disorder, or PTSD. We are now better able to recognize it, and treatments have certainly advanced, but we still don't have a full understanding of just what PTSD is.

The medical community and society at large are accustomed to looking for the most simple cause and cure for any given ailment. This results in a system where symptoms are discovered and cataloged and then matched with therapies that will alleviate them. Though this method works in many cases, for the past 100 years, PTSD has been resisting.

We are three scholars in the humanities who have inpidually studied PTSD – the framework through which people conceptualize it, the ways researchers investigate it, the therapies the medical community devises for it. Through our research, each of us has seen how the medical model alone fails to adequately account for the ever-changing nature of PTSD.

What's been missing is a cohesive explanation of trauma that allows us to explain the various ways its symptoms have manifested over time and can differ in different people.

Nonphysical repercussions of the Great War

Once it became clear that not everyone who suffered from shell-shock in the wake of WWI had experienced brain injuries, the British Medical Journal provided alternate nonphysical explanations for its prevalence.

"A poor morale and a defective training are one of the most important, if not the most important etiological factors: also that shell-shock was a 'catching' complaint. – (The British Medical Journal, 1922)"

Shell-shock went from being considered a legitimate physical injury to being a sign of weakness, of both the battalion and the soldiers within it. One historian estimates at least 20 percent of men developed shell-shock, though the figures are murky due to physician reluctance at the time to brand veterans with a psychological diagnosis that could affect disability compensation.

Soldiers were archetypically heroic and strong. When they came home unable to speak, walk or remember, with no physical reason for those shortcomings, the only possible explanation was personal weakness. Treatment methods were based on the idea that the soldier who had entered into war as a hero was now behaving as a coward and needed to be snapped out of it.

Lewis Yealland, a British clinician, described in his 1918 "Hysterical Disorders of Warfare" the kind of brutal treatment that follows from thinking about shell-shock as a personal failure. After nine months of unsuccessfully treating patient A1, including electric shocks to the neck, cigarettes put out on his tongue and hot plates placed at the back of his throat, Yealland boasted of telling the patient, "You will not leave this room until you are talking as well as you ever did no, not before… you must behave as the hero I expect you to be."

Yealland then applied an electric shock to the throat so strong that it sent the patient reeling backwards, unhooking the battery from the machine. Undeterred, Yealland strapped the patient down to avoid the battery problem and continued to apply shock for an hour, at which point patient A1 finally whispered “Ah.” After another hour, the patient began to cry and whispered, "I want a drink of water."

Yealland reported this encounter triumphantly – the breakthrough meant his theory was correct and his method worked. Shell-shock was a disease of manhood rather than an illness that came from witnessing, being subjected to and partaking in incredible violence.

Evolution away from shell-shock

The next wave of the study of trauma came when the Second World War saw another influx of soldiers dealing with similar symptoms.

It was Abram Kardiner, a clinician working in the psychiatric clinic of the United States Veterans' Bureau, who rethought combat trauma in a much more empathetic light. In his influential book, "The Traumatic Neuroses of War," Kardiner speculated that these symptoms stemmed from psychological injury, rather than a soldier's flawed character.

Work from other clinicians after WWII and the Korean War suggested that post-war symptoms could be lasting. Longitudinal studies showed that symptoms could persist anywhere from six to 20 years, if they disappeared at all. These studies returned some legitimacy to the concept of combat trauma that had been stripped away after the First World War.

Vietnam was another watershed moment for combat-related PTSD because veterans began to advocate for themselves in an unprecedented way. Beginning with a small march in New York in the summer of 1967, veterans themselves began to become activists for their own mental health care. They worked to redefine "post-Vietnam syndrome" not as a sign of weakness, but rather a normal response to the experience of atrocity. Public understanding of war itself had begun to shift, too, as the widely televised accounts of the My Lai massacre brought the horror of war into American living rooms for the first time. The veterans' campaign helped get PTSD included in the third edition of the Diagnostic and Statistical Manual for Mental Disorders (DSM-III), the major American diagnostic resource for psychiatrists and other mental health clinicians.

The authors of the DSM-III deliberately avoided talking about the causes of mental disorders. Their aim was to develop a manual that could simultaneously be used by psychiatrists adhering to radically different theories, including Freudian approaches and what is now known as "biological psychiatry." These groups of psychiatrists would not agree on how to explain disorders, but they could – and did – come to agree on which patients had similar symptoms. So the DSM-III defined disorders, including PTSD, solely on the basis of clusters of symptoms, an approach that has been retained ever since.

This tendency to agnosticism about the physiology of PTSD is also reflected in contemporary evidence-based approaches to medicine. Modern medicine focuses on using clinical trials to demonstrate that a therapy works, but is skeptical about attempts to link treatment effectiveness to the biology underlying a disease.

Today's medicalized PTSDPeople can develop PTSD for a number of different reasons, not just in combat. Sexual assault, a traumatic loss, a terrible accident – each might lead to PTSD. The U.S. Department of Veterans Affairs estimates about 13.8 percent of the veterans returning from the wars in Iraq and Afghanistan currently have PTSD. For comparison, a male veteran of those wars is four times more likely to develop PTSD than a man in the civilian population is. PTSD is probably at least partially at the root of an even more alarming statistic: Upwards of 22 veterans commit suicide every day.

Therapies for PTSD today tend to be a mixed bag. Practically speaking, when veterans seek PTSD treatment in the VA system, policy requires they be offered either exposure or cognitive therapy. Exposure therapies are based on the idea that the fear response that gives rise to many of the traumatic symptoms can be dampened through repeated exposures to the traumatic event. Cognitive therapies work on developing personal coping methods and slowly changing unhelpful or destructive thought patterns that are contributing to symptoms (for example, the shame one might feel at not successfully completing a mission or saving a comrade). The most common treatment a veteran will likely receive will include psychopharmaceuticals – especially the class of drugs called SSRIs.

Mindfulness therapies, based on becoming aware of mental states, thoughts and feelings and accepting them rather than trying to fight them or push them away, are another option. There are also more alternative methods being studied such as eye movement desensitization and reprocessing or EMDR therapy, therapies using controlled doses of MDMA (Ecstasy), virtual reality-graded exposure therapy, hypnosis and creative therapies. The military funds a wealth of research on new technologies to address PTSD these include neurotechnological innovations like transcranial stimulation and neural chips as well as novel drugs.

Several studies have shown that patients improve most when they've chosen their own therapy. But even if they narrow their choices to the ones backed by the weight of the National Center for PTSD by using the center's online Treatment Decision Aid, patients would still find themselves weighing five options, each of which is evidence-based but entails a different psycho-medical model of trauma and healing.

This buffet of treatment options lets us set aside our lack of understanding of why people experience trauma and respond to interventions so differently. It also relieves the pressure for psycho-medicine to develop a complete model of PTSD. We re-frame the problem as a consumer issue instead of a scientific one.

Thus, while WWI was about soldiers and punishing them for their weakness, in the contemporary era, the ideal veteran PTSD patient is a health care consumer who has an obligation to play an active role in figuring out and optimizing his own therapy.

As we stand here with the strange benefit of the hindsight that comes with 100 years of studying combat-related trauma, we must be careful in celebrating our progress. What is still missing is an explanation of why people have different responses to trauma, and why different responses occur in different historical periods. For instance, the paraylsis and amnesia that epitomized WWI shell-shock cases are now so rare that they don't even appear as symptoms in the DSM entry for PTSD. We still don't know enough about how soldiers' own experiences and understandings of PTSD are shaped by the broader social and cultural views of trauma, war and gender. Though we have made incredible strides in the century since World War I, PTSD remains a chameleon, and demands our continued study.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf The Conversation veröffentlicht. Read the original article here.


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