Artikel

Gestaltung der angelsächsischen Herrschaft in der heroischen Literatur des 10. und 11. Jahrhunderts

Gestaltung der angelsächsischen Herrschaft in der heroischen Literatur des 10. und 11. Jahrhunderts



We are searching data for your request:

Forums and discussions:
Manuals and reference books:
Data from registers:
Wait the end of the search in all databases.
Upon completion, a link will appear to access the found materials.

Gestaltung der angelsächsischen Herrschaft in der heroischen Literatur des 10. und 11. Jahrhunderts

Hill, John

The Heroic Age Ausgabe 3 Sommer 2000

Abstrakt

Die meisten Gelehrten der angelsächsischen Heldengeschichte betrachten diese Literatur als Verkörperung konventioneller Tugenden (Großzügigkeit, Tapferkeit, Prahlerei), Verpflichtungen (gegenüber Verwandten und Herren) und Loyalitätskonflikten. Dieser Überblick über eine gegenteilige Ansicht betont den politischen Charakter dieser Geschichten - ob in Prosa oder Poesie - und spricht sich im Wesentlichen für die Reformation traditioneller Codes und Verpflichtungen aus. Diese Reformation hat die Stärkung der Herrschaft und letztendlich des Königtums im Sinn. Die Umgestaltung traditioneller Codes beginnt in der Literaturaufzeichnung in der Zeit von Alfreds Vater und Großvater von Anfang bis Mitte des 8. Jahrhunderts und dauert bis zum Ende des 11. Jahrhunderts.


Schau das Video: Ulrich Herbert - Uni Freiburg - Am Tag des Gedenkens (August 2022).