Artikel

Exceptis militibus et sanctis: Beschränkungen des kirchlichen Eigentums an Land in der Foralgesetzgebung des mittelalterlichen Kastiliens und Valencias

Exceptis militibus et sanctis: Beschränkungen des kirchlichen Eigentums an Land in der Foralgesetzgebung des mittelalterlichen Kastiliens und Valencias


We are searching data for your request:

Forums and discussions:
Manuals and reference books:
Data from registers:
Wait the end of the search in all databases.
Upon completion, a link will appear to access the found materials.

«Exceptis militibus et sanctis»: Beschränkungen des kirchlichen Eigentums an Land in der Foralgesetzgebung des mittelalterlichen Kastiliens und Valencias

Von James W. Brodman

En la España MittelalterNr. 15 (1992)

Einleitung: Das späte 12. Jahrhundert füro von Cuenca erklärt bei der Erörterung familiärer Beziehungen, dass grundsätzlich „niemand seine Söhne enterben darf“. Sollte sich beispielsweise jemand für den Eintritt in das Ordensleben entscheiden, darf er nur ein Fünftel seines persönlichen Eigentums behalten. Der Rest und sein gesamtes Vermögen müssen aus Gründen der Gerechtigkeit und Gerechtigkeit seinen Erben übergeben werden.

Während im Allgemeinen das kommunale Gesetzbuch von Cuencas den Eigentümern die volle Macht über ihre Beteiligungen garantiert, einschließlich des Rechts auf deren Veräußerung, die füro verbietet ausdrücklich die Gewährung von Immobilien an Mönche oder an diejenigen, die auf die Welt verzichtet haben. Das Grundprinzip ist, dass kirchliche Personen, da sie kein Eigentum verkaufen können, nicht berechtigt sein sollten, es zu erwerben.

Später, in dem Abschnitt über Kauf und Verkauf, wird die füro sieht vor, dass der Verkauf und Austausch von Eigentum innerhalb der Stadt gestattet ist, außer wenn Mönche beteiligt sind. Diese scheinbar geringfügigen Bestimmungen im mittelalterlichen Eigentumsrecht sind bedeutsam, weil sie uns helfen, den Platz zu verstehen, den die Kirche in der Gesellschaft der spanischen Grenze einnahm.

Einerseits und wie zahlreiche Privilegien zeigen, wurden Priester und Religionsgemeinschaften als Siedler in Grenzgemeinden willkommen geheißen und mit Land ausgestattet, in der Hoffnung, dass diese durch die Schaffung einer christlichen Präsenz in ehemals muslimischen Ländern dazu beitragen würden, dauerhafte Christen zu gründen Gesellschaften.

Andererseits musste darauf geachtet werden, dass die Kirche nicht zu viel Eigentum erlangt und somit die Menge an Land, die Laiensiedlern zur Verfügung steht, oder die Einnahmen aus diesem Land, die Königen oder Kommunen zufließen, verringert wird konzeptjos. Die Existenz dieser beiden konkurrierenden Anliegen führte zu einer Phase des Experimentierens, in der das formelle und letztendlich königliche Gesetz versuchte, die legitimen Interessen von Geistlichen und Siedlern in Einklang zu bringen. Diese Studie wird durch eine Prüfung dieses Gesetzes und der anekdotischen Charta-Beweise die Entwicklung dieser Bemühungen verfolgen.


Schau das Video: Spanisches Volksfest in San Miguel de Salinas (Kann 2022).