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Ansätze zur Bibliographie und Informationstechnologie für die mittelalterliche Kultur: Die Erfahrung der internationalen mittelalterlichen Bibliographie

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Ansätze zur Bibliographie und Informationstechnologie für die mittelalterliche Kultur: Die Erfahrung der internationalen mittelalterlichen Bibliographie

Von Alan V. Murray

Papier bei der gegeben Yeongweol Yonsei Forum (2011)

Einleitung: Eines der Hauptprobleme bei der Erforschung und Vermittlung des kulturellen Erbes des mittelalterlichen Europas ist die schiere Größe des Volumens der veröffentlichten Forschung. Trotz wirtschaftlicher Zwänge in den letzten Jahren nimmt die Zahl der Veröffentlichungen in gedruckter oder elektronischer Form weiter zu. Die Wissenschaften, die Medizin und andere Disziplinen haben weitgehend Englisch als Hauptverbreitungssprache und Online-Publishing als bevorzugtes Medium verwendet. Im Gegensatz dazu bleiben die verschiedenen humanistischen Disziplinen, die für das durch die Europäische Mittelalterforschung definierte kulturelle Erbe relevant sind, relativ konservativ: Die Verbreitung erfolgt nach wie vor überwiegend in Form von Print (oder Print plus elektronischen Versionen), während ein sehr großer Teil der Forschung in anderen Sprachen als veröffentlicht wird Englisch.

Die Verfolgung dieser enormen Leistung ist natürlich kein neues Problem, und in der Vergangenheit wurden zwei Hauptansätze verfolgt. Im Allgemeinen wurden alle einzelnen Monographien von Nationalbibliotheken katalogisiert, sodass ihre Bibliotheksaufzeichnungen im Allgemeinen eine einheitliche Katalogisierung innerhalb eines bestimmten Bibliothekssystems ermöglichen. Eine wesentliche Schwäche besteht jedoch darin, dass die wichtigsten verwendeten Klassifizierungssysteme wie das Dewey-Dezimal- oder das Library of Congress-System so konzipiert wurden, dass sie die Gesamtheit des menschlichen Wissens beschreiben und daher häufig nicht den von Mittelalterlern gewünschten Detaillierungsgrad oder die von Mittelalterlern gewünschte Raffinesse bieten. Ein schwerwiegenderer Punkt ist jedoch, dass die von Bibliotheken vorgenommene Katalogisierung auf die Ebene der Veröffentlichung beschränkt ist und nicht auf Bestandteile einer Veröffentlichung. Daher einzelne Artikel in Zeitschriften oder Aufsätze in Bänden von Werken mit mehreren Autoren, wie z. B. Konferenzberichten werden nicht separat klassifiziert. Bücher sind in der Regel das Ergebnis langjähriger Forschung; Im Gegensatz dazu sind es die Arbeiten (Artikel oder Aufsätze), die die neuesten Forschungsergebnisse präsentieren und damit den neuesten Stand der Wissenschaft darstellen.


Schau das Video: Wie wir im Mittelalter lebten. SWR Geschichte des Südwestens (Juni 2022).


Bemerkungen:

  1. Emmitt

    Sehr wertvolles Stück

  2. Zulkizilkree

    Sie machen einen Fehler. Senden Sie mir eine E -Mail an PM.

  3. Kagarn

    Autoritative Antwort, die Versuchung ...



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