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Bilder eines Bürgerkriegs: Die Darstellung der Bürgerkriegskalifen der Umayyaden durch einen frühen muslimischen Historiker

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Bilder eines Bürgerkriegs: Die Darstellung der Bürgerkriegskalifen der Umayyaden durch einen frühen muslimischen Historiker

Von Kathryn Ann Rose

Masterarbeit, Miami University, 2011

Abstract: Diese Arbeit untersucht den Bagdadi-Gelehrten al-Tabari aus dem 9. Jahrhundert und seine narrative Darstellung der drei Bürgerkriegskalifen der Umayyaden-Ära (661-750 n. Chr.). Es untersucht den methodischen Ansatz dieses wichtigen frühen muslimischen Historikers, narrative Geschichte zu schreiben, um seine eigene religiös-politische Welt zu verstehen und nicht um Tatsachen zu erzählen. Es wird argumentiert, dass sich al-Tabaris narrative Diskussion über den ersten und den letzten Bürgerkriegskalifen der Umayyaden von der des zweiten unterscheidet.

Diese Studie zeigt, dass es al-Tabari weniger darum ging, Kalifengeschichten zu erstellen, als vielmehr darum, auf die mangelnde Stabilität innerhalb des Islamischen Reiches hinzuweisen und diese Instabilität mit dem regierenden Kalifen der Zeit in Verbindung zu bringen. Diese Studie trägt zu einem systematischeren Modell der Quellenanalyse bei, mit dem moderne Wissenschaftler die Geschichtsschreibung früher arabischer / islamischer Quellen fruchtbar nutzen.

Einleitung: Diese These ist eine quellenkritische Studie des Bagdadi-Gelehrten Abu Ja`far Muhammad b. Jarir al-Tabari (gest. 923 n. Chr.) Und seine Vertretung der drei Herrscher, alle Mitglieder der Umayyaden-Dynastie, verantwortlich für den ersten, zweiten und dritten Fitan der frühislamischen Geschichte - Mu`awiya b. Abi Sufyan (reg. 661 - 680 n. Chr.), Abd al-Malik b. Marwan (r. 685 - 705 CE) und Marwan b. Muhammad b. 744 - 750 CE), auch bekannt als Marwan II oder Marwan al-Himaar. Es verwendet Khalid Keshks narrative Analyse von drei verschiedenen Zeiträumen im Leben des Kalifen Mu`awiya b. 661-680 CE). Durch die Anwendung von Keshks Technik auf die letzten beiden, aber gleich wichtigen Bürgerkriegskalifen der Umayyaden-Ära wird diese These zu einem systematischeren Modell der Quellenanalyse beitragen, mit dem moderne Wissenschaftler die historiografischen Bedenken der Verwendung früher arabischer / islamischer Quellen überwinden können Besprechen Sie eine Zeit bereits in der Umayyaden-Dynastie und ihre Beteiligung an Zeiten großer ziviler Konflikte.

Die frühislamische Geschichte wird typischerweise in drei Perioden eingeteilt: Vorislam, auch bekannt als Jahiliya-Zeit oder Zeit der Unwissenheit (vor ca. 620 n. Chr.), Formativ (ca. 600-949 n. Chr.) Und klassisch (ca. 950-1500 n. Chr.) CE). Um Informationen über diese drei Perioden zu erhalten, mussten sich moderne Gelehrte der islamischen Geschichte historisch stark auf frühmuslimische historiografische Quellen stützen. Der Großteil der heute überlebenden Kommentare wurde nach der turbulenten und kontroversen Zeit der Umayyaden-Ära (reg. 661 - 750 n. Chr.) Erstellt.


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