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Ländliche Siedlungen im mittelalterlichen Norwegen, 400-1400 n. Chr

Ländliche Siedlungen im mittelalterlichen Norwegen, 400-1400 n. Chr


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Ländliche Siedlungen im mittelalterlichen Norwegen, 400-1400 n. Chr

Von Dagfinn Skre

RuraliaBd. 1 (1996)

Abstract: Das Papier gibt einen Überblick über die funktionale und formale Entwicklung des Haupthauses auf dem Bauernhof in Norwegen im Mittelalter. Verwandte Themen werden kurz diskutiert - die funktionale Anordnung des Hofes, die Frage der kernhaltigen Siedlungen und die Entwicklung der Bautechniken. Zur Einführung werden Änderungen im Schwerpunkt der norwegischen Siedlungsarchäologie skizziert.

Im 5. und 6. Jahrhundert scheint das dreischiffige Langhaus mit Stall und Wohnbereich die ländlichen Siedlungen in allen Regionen zu dominieren. Ab dem 7. Jahrhundert ist die Vielfalt größer. In Nordnorwegen wird das Langhaus noch im 10. Jahrhundert erbaut. In Ostnorwegen schreitet die Funktionsfragmentierung des Langhauses schrittweise voran, bis ab dem 12. Jahrhundert das zweizimmerige Fachwerkhaus beherrscht wird. In Westnorwegen tritt diese Fragmentierung ebenfalls auf, aber das Langhaus ohne Stall wird auch weiterhin gebaut, wahrscheinlich bis in die Neuzeit. Änderungen in der Bautechnik spielten bei diesen Entwicklungen wahrscheinlich eine begrenzte Rolle.


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