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Sayyida Hurra: Die Isma'ili Sulayhid Königin des Jemen Farhad Daftary

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Sayyida Hurra: Die Isma'ili Sulayhid Königin des Jemen Farhad Daftary

Von Farhad Daftary

Frauen in der mittelalterlichen islamischen Welt: Macht, Mäzenatentum und Frömmigkeit, herausgegeben von Gavin R. G. Hambly (St. Martin's Press, 1998)

Abstract: Dieser Artikel befasst sich mit der Karriere von Königin Sayyida Hurra, sie war die politische und religiöse Führerin des Sulayhid-Jemen, was für eine Frau in Zeiten der Fatimiden ein äußerst seltenes Ereignis und Privileg war. Hurra war eng mit den Ismaili da'wa in Kairo verbunden und stieg in die Reihen der Fatimid da'wa auf, um den Rang eines Hujja zu erhalten. Hurra war die erste Frau in der Geschichte des Ismailismus, die einen hohen Rang in der Ismaili-Hierarchie erlangte, was diese Ernennung zu einem einzigartigen Ereignis machte. Daftary verfolgt andere Ereignisse wie die Spaltung von Musta'li-Nizari und untersucht, wie Hurra mit diesen Vorfällen umgegangen ist und welche Auswirkungen dies auf die Ismaili da'wa hat.

Einleitung: Nur wenige Frauen haben im mittelalterlichen Dar al-Islam Positionen von politischer Bedeutung erlangt, und vielleicht, mit Ausnahme von Sayyida Hurra, kann keine für die Erlangung der Führung im religiösen Bereich angeführt werden. Eine Vielzahl verschiedener Faktoren hat dafür verantwortlich gemacht, dass Frauen im Mittelalter und später nicht aktiv an den politischen und religiösen Angelegenheiten der islamischen Welt beteiligt waren. und die damit verbundenen komplexen Fragen werden immer noch unter Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen und unter Muslimen selbst diskutiert. Wie dem auch sei, im mittelalterlichen Dar al-Islam gab es gelegentlich Ausnahmen von dieser Regel, was darauf hinweist, dass im Prinzip Möglichkeiten für fähige Frauen bestanden, unter besonderen Umständen Positionen von öffentlicher Bedeutung einzunehmen. Dieser Artikel untersucht kurz die Karriere und die Zeiten des führenden Mitglieds dieser ausgewählten Gruppe, nämlich der Königin Sayyida Hurra, die in einem einzigartigen Fall in der gesamten Geschichte des mittelalterlichen Islam in ihrer Person sowohl die politische als auch die de facto religiöse Führung vereinte von Sulayhid Jemen; und in beiden Funktionen war eng mit der Fatimidendynastie und dem Hauptquartier der Isma'ili da'wa oder Mission in Kairo verbunden.


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